Wie ergeht es Studierenden der Kommunikationswissenschaften nach Abschluss ihres Studiums? In welchen Bereichen finden sie Anstellung, wo können sie ihr Wissen einbringen?
Was erscheint ihnen rückblickend als besonders wichtig im Studium? Würden sie sich noch einmal für diesen Studiengang entscheiden?
Wie schwierig ist es mit einem Magisterabschluss eine Anstellung oder ein passendes Berufsfeld zu finden? Inwiefern helfen Zusatzqualifikationen - und vor allem welche?
Um Antworten auf diese Fragen zu finden haben wir mit dem Projekt „Alumni“ begonnen.
Es wurden Informationen über den Studienverlauf und den anschliessenden beruflichen Werdegang von Absolventen der TU Berlin, die in mindestens einem Hauptfach Kommunikationswissenschaften studiert haben, eingeholt und ausgewertet. Für die Erhebung der Daten wurde ein dreiseitiger Fragebogen entworfen, der jedem/r Alumnu/a, dessen Adresse bekannt ist, per eMail zugestellt wird. Zusätzlich bestand für die Teilnehmer der Befragung die Möglichkeit, den Fragebogen online im Internet auszufüllen.
Das Hauptproblem unserer Untersuchung bestand in dem Zugriff auf die „Datenquellen“, also die Absolventen unseres Studienganges. Die TU Berlin hat selbst ein Alumniprojekt ins Leben gerufen, mit dem der Kontakt zwischen Absolventen und der Universität gehalten werden sollen. Wir bekamen Unterstützung aus diesem Projekt, um möglichst viele KW-Absolventen zu erreichen. Außerdem waren wir darauf angewiesen, dass auch Alumni noch in irgendeiner Beziehung zu derzeit Studierenden, oder zu Dozenten und Professoren der TU Berlin, stehen, so dass uns weitere Kontaktaufnahmen möglich waren.
Es handelte sich um einen dreiseitigen, anonymisierten Fragebogen, der die folgenden drei Bereiche abdeckt:
- persönliche Daten
- Verlauf des Studiums / Zusatzqualifikationen
- beruflicher Werdegang
Dieser ging jedem registrierten Absolventen als E-Mail zu. Zusätzlich war er auch als pdf-Dokument zu erhalten. Ebenso möglich war das Ausfüllen unseres online-Fragebogens. Die Zuordnung eines Fragebogens zu einem Personendatensatz erfolgte durch das Erfassen des Geburtsdatums und der Initialen (siehe auch Punkt 5. Datenschutz). Dies war notwendig um eventuelle doppelte Auswertungen eines Fragebogens zu verhindern.
Die einzigen direkt personenbezogenen Daten, die bei der Befragung erfasst wurden, waren das Geburtsdatum und die Initialen des Namens. Damit sollte es nicht möglich sein Rückschlüsse auf einzelne Personen zu ziehen. Wir haben uns für diese Form der Identifikation eines Datensatzes (nicht einer Person) entschieden, um eventuellen doppelten Auswertungen eines Fragebogens vorzubeugen. Ausserdem war es auf diese Weise möglich den Fragebogen auch in mehreren Schritten im Internet auszufüllen bzw. im Nachhinein noch zu modifizieren.
Ihr könnt euch das anonymisierte pdf der Fragebögen (106 kB) hier herunterladen.

