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Für alle von Halle

Ja, unsere Exkursion hat doch noch stattgefunden. Mit sechswöchiger Verspätung sind wir am vergangenen Freitag den 23. Juni - der Nationalfeiertag Luxemburgs übrigens - doch noch an die Universität Halle-Wittenberg gefahren um uns das Institut für Sprechwissenschaften und Phonetik anzusehen. Schön, dass wir so viel Organisationstalent haben. Im Gegensatzt zu den Hallensern. Dort hatte nämlich niemand den ansässigen Studenten Bescheid gesagt, dass wir kommen und uns gerne mit ihnen unterhalten würden. Immerhin war ja Lilian da. Doch vor einer Studentin wollten Ralf und Sascha Fargel ihre vorbereiteten Vorträge dann doch nicht halten. Egal, dafür hatten wir mehr Zeit uns das Institut, das in einer Wunderschönen kleinen Villa - unsere 15 Teilnehmer füllten den großen Hörsaal zur Hälfte - an der Peräferie der Hallenser Innenstadt beheimatet ist zu begutachten. Dabei haben wir von Herrn Kessler gelernt, wie man die Hände richtig faltet und dass man sogar mit den Füßen spricht. Ganz nebeinbei hat er uns noch erklärt, wie das Institut aufgebaut ist. Außerdem durften wir einem Lyrik-Sprachtraining beiwohnen und uns die phonetische Sammlung von Herrn Müller angucken. Bei dieser Gelegenheit hat sich Ralf gleich die Datenbank der phonetischen Exponate auf seine iBook gezogen. Für die nächsten Magisterabeiten über Nachrichtensprache und Ausprägungen des frisischen Dialekts sind wir also bestens gewapnet. Dannach waren wir noch billig was in der Mensa essen und die Sonne auf der Wiese genießen. Man kann die Fahrt also als Erfolg verbuchen. Hoffen wir nur mal das Lilian genug agitatorische Kraft besitzt um ihre Studenten nach Berlin zu bekommen. Vielleicht klappt dann ja doch noch studentische Austausch.

Kontakt: www.sprechwiss.uni-halle.de

PS. Die Uni könnte übrigens mit vollen Namen Uni Halle (Saale)-Lutterstadt Wittenberg heißen. Heißt sie aber nicht. Komisch.

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